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Erheblich attraktivere Förderbedingungen!

Höhere Fördermittel für Wärmepumpen, Solarthermie- und Biomasseanlagen - Jetzt informieren, modernisieren und profitieren!

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhöht die Fördermittel - Antragstellung seit dem ersten April 2015 möglich.

Fakt ist: mehr als zwei Drittel aller Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten nicht effizient. Gehört Ihr Heizungskessel eventuell zu den fast zehn Millionen Kesseln, die älter als 15 Jahre sind? Genau hier kommt das Marktanreizprogramm ins Spiel. Es soll dazu motivieren, alte Heizungsanlagen zu erneuern - am besten mit Technik aus dem Bereich der regenerativen Energie. Die Fördermittelanreize wurden jetzt noch einmal deutlich angehoben. Die beste Zeit, um richtig durch eine Heizungsmodernisierung zu profitieren, scheint damit gekommen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern durch das MAP (Marktanreizprogramm) bereits seit einigen Jahren Investitionen in Heizanlagen, die erneuerbare Energien nutzen. Zu April 2015 wurden die Konditionen angepasst. Hauptsächlich gelten diese Fördermittel für die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand, aber auch Anlagen in Neubauten können gefördert werden, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Aber was hat sich alles genau verändert? Welche Förderungen sind in Aussicht? Gerne informieren wir Sie darüber.

Mehr Förderung für Biomasse, Solarthermie und Wärmepumpen

Pellets und Biomasse

Für moderne Kessel mit Pelletnutzung wird die Förderung von bisher 2.400 € (gültig bis 31.3.2015) auf 3.000 Euro erhöht. Pelletkessel mit einem sogenannten Pufferspeicher erhalten zukünftig sogar 3.500 € Förderung bei Neuanschaffung dieses Anlagentyps. Besitzer bestimmter Scheitholzöfen oder Pelletöfen mit Wassertasche können pauschal mit 2.000 € rechnen. Ob Sie nun mit Holzpellets, Holzhackschnitzeln oder mit einem effizienten Scheitholzvergaserkessel heizen möchten, es kann gefördert werden - der Zuschuss variiert je nach Technologie - ist aber immer attraktiv.

Solarthermische Anlagen

Solare Brauchwasseranlagen werden wieder gefördert! Während Photovoltaik-Anlagen die Energie der Sonne in Strom umwandeln, können Solarthermie-Anlagen Sonneneinstrahlung in nutzbare Wärmeenergie umwandeln. Damit kann zum Beispiel das Wasser zum Duschen erhitzt oder auch eine Heizung betrieben werden. Eine solche Anlage wird mit mindestens 2.000 € durch das MAP gefördert. Neu ist auch, dass nicht nur die Größe (m²) der Solaranlage berücksichtigt wird, sondern auch die tatsächliche Wärmeausbeute durch eine innovative, ertragsabhängige Förderung bezuschusst wird.

Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen Energie aus der Umwelt und können als Energiequelle, z.B. für die Erwärmung von Wasser oder auch zum Heizen (z.B. Fußbodenheizung), verwendet werden. Bestimmte Wärmepumpen eignen sich im Sommer auch zum Kühlen, durch Umkehrung des Wärmeprozesses. Die Fördermittel im Bereich der Wärmepumpen wurden durch die Änderungen des MAP angehoben. Für Erdwärmepumpen mit Erdsonden wird eine qualitätsgesicherte Bohrung und eine Bohrschadensversicherung verlangt, dafür erhalten Sie im Zuge der Novellierung auch eine leistungsgestaffelte Förderung von mindestens 4.500 €. Bei Erdwärmepumpen ohne Erdsonde und bei Wasserwärmepumpen fallen die Förderbeträge mit 4.000 € ebenfalls sehr hoch aus. Im Bereich der Luftwärmepumpe gibt es keine Erhöhung - sie werden mit den gleichen Sätzen gefördert wie bisher.

Wie gelange ich als Privatperson zu diesen Fördermitteln?

Für private Hauseigentümer, die z. B. eine Solarthermieanlage, eine Biomasseheizung oder eine Wärmepumpe einbauen, geht das in fünf einfachen Schritten:

  • Eine förderfähige Heizungsanlage auswählen (z.B. mit einem Energieberater)
  • Heizung installieren lassen und in Betrieb nehmen
  • Förderantrag unter www.bafa.de herunterladen
  • Förderantrag ausfüllen und unterschreiben. Fachunternehmererklärung vom Handwerker und Belege beifügen.
  • Den vollständigen Förderantrag innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der neuen Heizung beim BAFA einreichen

Auch neu: Verbesserungen im MAP für Unternehmen und Kommunen

Nicht nur Privatpersonen profitieren von den Verbesserungen des MAP (Marktanreizprogramm). Kleine und mittlere Unternehmen erhalten, durch das von der KfW betreute Programm "Erneuerbare Energien Premium", 10% mehr Förderungen durch den sogenannten KMU-Bonus. Außerdem sind jetzt auch Großunternehmen in allen Programmteilen uneingeschränkt berechtigt Förderanträge zu stellen. Gerichtet sind diese Förderungen an Investoren (gewerblich oder kommunal), die Errichtungen von größeren Wärmeanlagen, -netzen oder -speichern als Ziel haben. Einen Überblick für diese Art der Förderungen erhalten Sie hier: Tilgungszuschuss - Förderung KfW-Teil

Alle Angaben ohne Gewähr.
Stand: Richtlinien 11. März 2015. Gültig ab April 2015.